Eine neue alte Weinbereitung erobert den Markt. Angeregt durch die Vinifizierung, im wahrscheinlich ältesten Weinland in Georgien, experimentiert mancher Winzer mit der Naturweinherstellung. Georgien gilt ja gemeinhin als das Ursprungsland des Weinbaus. Die modernen önologischen Mittel, standen den damaligen Winzern nicht zur Verfügung. Also verbuddelte man sogenannte Quevris (Tonbehälter) in die Erde, befüllte diese mit den ganzen Trauben, verschloss die Gefäße luftdicht und überließ das Ganze sich selbst. Mit spontaner Gärung und biologischem Säureabbau entstanden Weine, die lange haltbar waren, ohne Zusatz von Schwefel.

Die heutige Methode ist von diesem Ursprung nicht weit weg. Ganze Trauben, mit oder ohne Stile, werden eingemaischt und der spontanen Gärung freien Lauf gelassen. Die in den Beeren und Stielen enthaltenen Farbstoffe, Phenole und Tannine gehen so in den Wein über. Durch die lange Maischezeit bekommt der Wein seine typische Farbe, weshalb sie auch als Orangewines bezeichnet werden.

In der olfakorischen Haptik verlässt der Orangewine den üblichen Stream und stellt eine eigene Weinlinie dar. Diese ist für bestimmte Weintrinkende eine Offenbarung wegen der vielfältigen Aromen- und Geschmacksbilder. Oftmals ist von der ursprünglichen Rebsorte wenig zu erkennen, jedoch wird man hier auf neue Pfande der olfaktorischen Wahrnehmung geführt.

Diese Art der Vinifizierung und den biologischen Säureabbau, bringen lang haltbare Weine hervor.

Orangewines sind im Webshop besonders gekennzeichnet

Ihr

Edgar K. Rieflin